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Kirche Rohrbeck

Die Dorfkirche in Rohrbeck wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts als rechteckiger Saalbau errichtet. Die dicken Wände wurden aus behauenem Feldstein aus dem Fläming erbaut, die mit kleinen flachen Steinen in den Fugen verfestigt und verstärkt wurden. 
Der Turm an der Westseite wurde erst wahrscheinlich im 16. Jhd. angebaut und dient seitdem als Eingang. 
Der Dachaufsatz am Turm mit geschweifter Haube und achteckiger Laterne sowie die seitlichen Pultdächer stammen vermutlich aus der 1.Hälfte des 18 Jahrhunderts. 
Sowohl im Ostgiebel und in der nördlichen Wand sind noch Reste von den ursprünglichen Fensteröffnungen zu sehen, die aber bei einem Umbau etwa 1867 zugemauert wurden. 
Auch ein ursprünglicher Eingang an der Nordseite lässt sich anhand der Mauerstruktur erkennen. 
Bei dem Umbau 1867 wurden große Fenster in die Wände eingebrochen und mit Ziegelmauerwerk umrahmt.  Dabei wurden auch die ehemaligen Türen, am Haupteingang und die Priesterpforte zugemauert. 
Das heutige Erscheinungsbild stammt also etwa aus den Jahren 1867.
Im Innenbereich stammt die 3-seitige Empore ebenfalls aus dieser Umbauzeit, ebenso die Orgel. Diese wurde 1993 umfangreich überholt. 
Der achteckige Taufstein aus Sandstein stammt aus der 1. Hälfte des 16.Jh.
Im Vorraum der Kirche steht die alte Grabplatte von „Emanuel Am Ende“, der von 1632-1680 hier als Pfarrer tätig war. 
Der barocke hölzerne Altar (um 1720), mit rundem Kanzelkorb, wird von 2 Engeln umrahmt, die die Insignien des Abendmahls, also Kelch und Patene, in ihren Händen halten. 
Sonntäglich zum Gottesdienst werden auch die beiden Zinnleuchter genutzt, die aus der Jüterboger Zinngießerei Elias Schafer stammen und seit 1691 den Altar schmücken. 

Aktuell steht die Sanierung der Turmhaube an, die seit Jahren schadhaft ist. 

Danach benötigt die Orgel einen neuen Blasebalg, damit ihr Spiel auch weiterhin die Gottesdienste bereichern kann. Sie stammt aus dem Jahre 1756 und wurde von Johann Ephraim Hübner im spätklassizistischem Stil gebaut. 



Evangelische Gesamtkirchengemeinde Jüterbog – Kloster Zinna (Gemeindebüro)

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