Kirche Grüna
Grüna ist eines der beiden Klosterdörfer des Zisterzienserklosters Zinna.
Seit dem Mittelalter (nachweisbar um 1450) war die Kirche die Tochterkirche von Dorf Zinna ( heute Neuheim ). Das Kloster Zinna hatte bis zu seiner Auflösung 1553 das Patronat.
Die erste Grünaer Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Der Nachfolgebau war vermutlich ein Feldsteinbau mit westlichem Fachwerkdachturm.
In der Nacht vom 21. zum 22. April 1870 brannte das Dorf Grüna und auch diese zweite Kirche nieder.
Mit dem Neubau entstand 1873 bis 1874 ein überdurchschnittlich großer neugotischer, rechteckiger, einschiffiger Saalbau aus Backstein auf einem Feldsteinsockel mit fünfseitiger Apsis und eingezogenem, dreigeschossigem Westturm über quadratischem Grundriss.
Für den Bau wurden die Zeichnungen des Potsdamer Baumeister Petzholz für die 1870 in Kablow bei Königs Wusterhausen errichtete Kirche kopiert. Zur Kablower Kirche bestehen nur Detailunterschiede.
1960 bis 1963 sowie 2006 bis 2010 wurde die Kirche renoviert.
