Kirche Werder
Die Feldsteinkirche in Werder entstand Ende des 12. Jahrhunderts und wurde noch im Mittelalter ausgebaut. So ergaben Untersuchungen, dass das Holz für den Dachstuhl 1408 geschlagen wurde. An der Kirche lassen sich vier mittelalterliche Bauphasen feststellen. In einer späteren Bauphase wurde die spätgotische Verlängerung des Chors hinzugefügt, im 15. Jahrhundert der Turm, um das Obergeschoss aus Backsteinen und spitzbogigen Schallöffnungen für die Glocken ergänzt.
An der Ostseite im Chor befindet sich eine Dreifenstergruppe, an der Nordseite deutlich kleinere, rundbogige Fenster.
Der ehemals barocke Altaraufsatz wurde entfernt. Sehenswert sind allerdings der kelchförmige Taufstein mit Lilienfries und die Einbaumtruhe mit Eisenbeschlägen aus dem 13. Jahrhundert.
